Die Uni & ich

Bisher war es keine gute Beziehung, die zwischen Universitäten und mir. Mein Abi habe ich ganz gerne gemacht, vor allem dank meiner wunderbaren Lehrerin Frau K., die mich besonders für den Deutsch- und Geschichtsunterricht begeisterte. Literatur war schon immer „mein Ding“. Doch Geschichte war mir von Kindesbeinen an so eingetrichtert worden, dass ich eine Blockade für Zahlen und Epochen entwickelte. Bei Frau K. entdeckte ich die Freude am Thema.

Zunächst machte ich eine Ausbildung in einer Buchhandlung, begann ein Studium der Philosophie in Hamburg und landete im Laufe des ersten Semesters ein Praktikum in der Dramaturgie am Schauspielhaus Kiel. Das Studium war nicht mehr wichtig. Ich konzipierte Materialmappen für das Ensemble, arbeitete an Programmheften, verfasste Pressemitteilungen, stieg zur Regieassistentin bei verschiedenen Inszenierungen und Inspizientin beim Weihnachtsmärchen im Opernhaus auf.

Dann wollte ich selbst auf die Bühne, machte einen Abstecher an die Schauspielschule und landete schließlich im Bereich PR & Marketing bei einem Musiklabel. Verschlungene Wege betrete ich besonders gern.

Und nun? Learning by Doing funktioniert für mich, dabei bleibe ich. Und starte die Sache mit der Uni noch einmal. Abiturzeugnis und Antrag für das Studium der Kulturwissenschaften stecken in der Tasche. Gleich schreibe ich mich für das Sommersemester ein, in Teilzeit und an der Fernuni Hagen, mit den Fachschwerpunkten Geschichte und Literaturwissenschaft. So schließt sich ein Kreis.

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1 Kommentar zu „Die Uni & ich“

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